Sri Lanka Cashew Curry Vegan Rezept

Cashew Curry – Mein liebstes Rezept aus Sri Lanka

Ursprünglich aus Portugal eingeführt, sind Cashewkerne mittlerweile eine wichtige Exportware Sri Lankas. In vielzähligen Varianten werden sie im Supermarkt oder Strassenverkauf angeboten: sie werden mit Honig ummantelt, crunchy geröstet oder als „devilled nuts“ mit einer ordentlichen Portion Chili gewürzt.


Damit ist auch klar, dass den Cashews ein eigenes Currygericht gewidmet wurde. Das milde, leicht süßliche Aroma der Nüsse harmoniert dabei ganz wundervoll mit der Cremigkeit der Kokosmilch und verleiht dem Curry außerdem einen leichten Biss.


Das folgende Rezept stammt vom Beginn meiner Sri Lanka Reise und meiner Zeit im Yoga & Surf Escape im Südwesten der Insel. 
Ich nutzte die Gelegenheit unserem Koch über die Schulter zu schauen und das Rezept für mein Lieblingsgericht mitzunehmen. Je nach Vorliebe könnt ihr das Curry mit Chili schärfen oder mild belassen.

 

 

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Ich war verblüfft wie schnell und einfach dieses Essen gelingt. Im Gegensatz zu den anderen Currygerichten, die wir an diesem Tag gemeinsam vorbereiteten, wurden bei diesem die Gewürze nicht vorher in der Pfanne angeröstet, sondern bereits von Anfang an beigegeben. Dadurch kommt das Curry ganz ohne die Zugabe von Öl aus, was im Hinblick auf die fetthaltigen Nüsse durchaus sinnvoll erscheint.


Den würzigen Geschmack erhält das Essen durch die Vielfalt der getrockneten Gewürze sowie der Zugabe von Pandan, den Blättern einer tropischen Pflanze, die im asiatischen Raum sehr oft als Würze  in Curries im Einsatz ist. Ausserhalb von Asien könnt ihr Pandan-Blätter im Asiamarkt (z.B. tiefgefroren) kaufen.


Übrigens: Wer die Cashews lieber knackiger haben möchte, sollte sie nur 20 Minuten in Wasser ziehen lassen oder sogar ganz aufs Einweichen verzichten (dann evtl. die Kochzeit verlängern, wenn die Nüsse noch zu bissfest sind).

Cashew Curry Sri Lanka Style
 
Vorbereitungszeit
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Cremig weich und mit dem gewissen knackigen Extra is dieses Curry ein wunderbarer Begleiter zu Reisgerichten und Salat. Die Zubereitung ist supereasy.
Rezepttyp: Herzhaft
Küche: Sri Lanka
Ergibt: 4 Portionen
Zutaten
  • 200 g Cashewkerne (2h in Wasser eingelegt, abgetropft)
  • 100 g Kichererbsen (gar)
  • 2 Zehen Knoblauch, kleingehackt
  • 1 mittelgroße Zwiebel, kleingeschnitten
  • 1 TL geröstetes Currypulver
  • ½ TL Chillipulver (bzw. nach Bedarf)
  • 1½ TL Kurkuma
  • 8 Curryblätter
  • 10 cm Pandan (optional)
  • ½ Stange Zimt (aufgebrochen)
  • 1 TL Dillsamen
  • 2 TL süßer Senf
  • ½ TL Salz
  • 250 ml Kokosnussmilch
  • 2 EL Kokosnusscreme (der Teil, der sich in der Dose oben absetzt)
Zubereitung
  1. Gib die Kichererbsen, Cashewkerne, Zwiebel, Knoblauch sowie Gewürze in einen Topf und röste alles unter ständigem Rühren für 3 Minuten an.
  2. Fülle den Topf mit Wasser, bis die Zutaten knapp zur Hälfte bedeckt sind.
  3. Füge den Senf hinzu, rühre um und lass alles einmal aufkochen.
  4. Anschliessend fügst du die Kokosmilch hinzu, lässt das Curry erneut aufkochen und dann weiterhin für ca. 20 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln. Die Flüssigkeit sollte sich reduziert und die Cashews die gewünschte Konsistenz erreicht haben. Dabei ab und zu umrühren. Gesalzen wird erst am Ende, da der Garprozess der Cashews ansonsten verzögert wird.
  5. Das Curry sollte nun schön cremig geworden sein. Falls Flüssigkeit fehlt, einfach mit etwas Wasser (nach und nach) während des Kochens aufgiessen.
  6. Zum Schluß wird die Kokoscreme untergerührt und das Curry wird ein letztes Mal kurz aufgekocht. Fertig.
Notiz
Ich würde immer zu getrockneten Kichererbsen raten, die über Nacht eingeweicht und gar gekocht worden sind. Diese sind bissfester und aromatischer als ihre Verwandten aus der Dose.

Das Verhältnis von Cashewkernen und Kichererbsen kann nach Belieben variiert werden. Du kannst auch ausschließlich Cashews verwenden.

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Na, Hunger bekommen? Dann schau doch auch gern in meinem Artikel über Sri Lankas vegane Küche vorbei und hole dir Inspiration für deinen nächsten Urlaub!

Viel Spaß beim Nachkochen!

2 Comments

  • Ohh das klingt aber köstlich!! Cashews liebe ich und hab sie in Thailand ständig gegessen. Dieses Curry werde ich sicher mal probieren.
    Liebe Grüße,
    Ela

    Dezember 14, 2015 at 2:34 pm

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