Mouttabal Baba Ganoush Vegan Auberginen Rezept

Mouttabal vs. Baba Ganoush – so wirst du Aubergine lieben!

Heute möchte ich meiner neu entdeckten Liebe für Tahini (Tahina) gerecht werden und eines meiner Lieblingsrezepte mit euch teilen. Neben der wunderbar rauchigen Note der Aubergine spielt die Sesampaste hier ganz klar die Hauptrolle und gibt dem Gericht die Tiefe und Geschmeidigkeit. Selbst wenn ihr keine Auberginengerichte mögt (es soll ja tatsächlich solche Menschen geben…), wird euch dieser Dip gefallen. Durch das Rösten wird ein ungewohnt neues Aroma aus dem sonst eher fade schmeckenden Gemüse herausgekitzelt. Mouttabal schmeckt rauchig aber dennoch frisch, zergeht auf der Zunge und ist der perfekte Begleiter zum arabischen Fladenbrot oder auf dem heimischen Grillbuffet.

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Ich stelle euch heute ein Rezept vor, dass aus einem Kochkurs in Amman, Jordanien stammt. Was wir dort sonst noch gezaubert haben und wie es mir gefallen hat könnt ihr hier nachlesen.

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collage Aubergine

 


Das Rezept ist so simpel, dass  ihr nur wenige Zutaten und noch nicht einmal einen Mixer benötigt.


Los gehts.

Mouttabal
 
Vorbereitungszeit
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Mit einfachsten Zutaten zauberst du einen Klassiker der arabischen Küche! Der perfekte Begleiter zu jedem Brot, zum Grillen oder als Dip für Gemüsesticks!
Rezepttyp: Dip
Küche: Arabisch Orientalisch
Ergibt: 4 Portionen
Zutaten
  • 2 mittelgroße Auberginen
  • ½ Tasse Tahini (Sesampaste)
  • 1½ Zitronen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Sojajogurt (ungesüsst)
  • ½ TL Salz
Zubereitung
  1. Stich ein paar Mal mit scharfem Messer in die Haut der Auberginen und röste sie anschließend auf offener Flamme (wenn du z.B. Einen Gasherd zur Verfügung hast) für 30 Minuten. Wende die Aubergine alle 10 Minuten. Alternativ kannst du deinen Ofen mit Grillfunktion verwenden. Das Rösten auf offener Flamme ergibt aber auf jeden Fall das bessere Aroma.
  2. Ist die Haut der Auberginen tiefschwarz, nimm sie aus dem Ofen bzw. von der Flamme und lass die Aubergine 10 bis 15 Minuten ruhen. Dann kannst du die Haut vorsichtig abziehen, ohne den von der Hitze braun gefärbten Fruchtfleischanteil zu entfernen (darin befinden sich nämlich die besten Aromen).
  3. Entferne den Ansatz (Stiel) der Auberginen und schneide das Fruchtfleisch anschliessend mit einem Messer klein.
  4. Mische in einer separaten Schüssel Zitronensaft, 2 fein zerdrückte (oder ganz fein gehackte) Knoblauchzehen, Salz und Tahini. Wenn sich die Konsistenz beim Rühren verändert, gibst du nach Bedarf ca. 2 EL Jogurt hinzu, um die Masse wieder dünnflüssiger und weicher zu bekommen. Nach Bedarf abschmecken und ggf. nachwürzen oder Zitronensaft hinzufügen.
  5. Auf einem Teller fügst du die Mischung nun zur Aubergine und vermischst beide Komponenten kurz miteinander.
  6. Zum Servieren garnierst du alles mit einer Prise Sumac (Gewürz), kleingeschnittener Petersilie und Olivenöl.
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Baba Ghanoush


Der bekanntere Klassiker der orientalische Küche ist Baba Ganoush. Dieser  Auberginendip kommt mit den selben Grundzutaten und Zubereitung daher, verzichtete jedoch typischerweise auf die Zugabe von Jogurt. Dafür wird oft kleingeschnittene Tomate, Petersilie und Granatapfelmolasse hinzugegeben.

Ich persönlich gebe Mouttabal den Vorzug, da durch die Verwendung von Jogurt eine angenehm frische Note und ein guter Kontrast zum rauchigen Aroma der Aubergine entsteht.

Welches ist euer Favorit oder dachtet ihr bisher, dass ihr Aubergine nicht mögt? 

 

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