Vegan rohvegan Rezept Brownie

Raw Brownies – vegan, saftig & ohne Backen!

Ein Brownie ist eben kein Streuselkuchen. Und gerade deshalb kommt der Konsistenz  der süßen Teilchen eine mindestens genauso große Bedeutung zu, wie dem Geschmack. Magst du vielleicht genauso wie ich am liebsten die Sachen, die innen leicht klebrig und ein wenig teigig sind? Genau  das liebe ich!

Brownie mit Rahmen

Und da das Rezept heute nur aus den besten Zutaten beeinhaltet, gibt es hier den perfekten rohveganen Brownie mit der  Kombination aus idealer Konsistenz und gutem Gewissen!


Als ich diesen Sommer zwei Wochen in einem rohveganen Retreat Center in der Nähe von Istanbul verbracht habe (hier gehts zum Blogpost) waren die Brownies definitiv eines meiner Dessert-Highlights. Die kleinen Köstlichkeiten haben wir dort ganz easy aus Walnüssen, Datteln und rohem Kakao hergestellt.

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Etwas abgewandelt sowie mit einem Frosting, versehen, habe ich die Brownies dann beim nächstbesten Süßhunger im Freestyle-Modus nachge“backen“. Freestyle deshalb, weil ich als Backpacker zwar schon ab und zu mal eine Küche zur Verfügung habe, aber selten alle benötigten Utensilien (wer braucht schon eine Waage?). Das folgende Rezept kommt daher auch ohne Gramm-Angabe aus.


Was daraus entstanden ist? Saftige, leckere Brownies, die einfach und schnell zu machen sind und viel Spielraum für eure eigenen Variationen zulassen: sowohl die Menge von Frostings, Salz und Extra-Süße  (es geht auch ganz ohne, dann schaut unbedingt auf gute Qualität der Datteln. Medjool sind die besten!) könnt ihr euren eigenen Vorlieben anpassen. Wer besonders auf seine Figur achtet: Die Brownies schmecken auch sehr gut ohne jegliche Zugabe von Sirup & Co. – in diesem Falle achte besonders auf die Qualität der Datteln (Medjool-Datteln!).


Ich liebe die Kombination von Süßem mit einer leicht salzigen Note und der Geschmack von Paranüssen verleiht den Brownies noch das gewisse Extra. Alternativ können diese natürlich auch durch andere Nüsse ersetzt werden, z.B. Walnüsse.

 

Das Rezept gelingt super einfach, ist ohne viel Aufwand aus rohen Zutaten entstanden und kommt ohne Backen aus. Perfekt geeignet also auch für Leute die sich roh ernähren und/oder auf Gluten verzichten wollen.


Übrigens: auf den Bildern seht ihr, dass ich Silberfolie als Boden für die Teigmasse verwendet habe (wieder einmal aus Mangel an Alternativen). Davon rate ich euch aber ab, da sich die fertigen Brownies später wirklich schlecht davon lösen lassen!

Raw Brownies - vegan, saftig & ohne Backen!
 
Vorbereitungszeit
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Super einfach und ohne viel Aufwand zubereitet! Diese Brownies stillen deine Schokolust auf die gesündere Art!
Autor:
Rezepttyp: Dessert
Küche: roh vegan
Ergibt: 10 Stück
Zutaten
  • 1½ Tassen Pecannüsse
  • ½ Tasse Pistazien (o andere Nüsse) - zum Garnieren
  • 2 Tassen Medjool Datteln, entsteint
  • 3-4 EL roher Kakao
  • 3 EL Ahornsirup (optional, alternativ auch jede andere flüssiges Süße)
  • ⅓ TL Meersalz

Frosting
  • ½ bis 1 reife (!) Avocado (je nach Grösse und gewünschter Dicke des Frostings)
  • 2 EL roher Kakao
  • 2 EL Agavendicksaft
Zubereitung
  1. Ein Teil der Pecannüsse (ca. ¼ der Gesamtmenge) wird im Mixer zu mittelgrossen Stückchen zerkleinert. Diese sollten nicht zu fein gemahlen sein, da diese später für einen Crunch im Brownie sorgen. Stelle diese vorerst zur Seite.
  2. Mixe den Rest (also ca. ¾) der Pecannüsse bis eine etwas klebrige Masse entsteht und sich die Nüsse miteinander verbinden.
  3. Dann fügst du die Datteln, den Ahornsirup und Kakao hinzu. Für weniger süsse Brownies variierst du einfach deine Menge an Ahornsirup.
  4. Ist alles gut vermengt und eine homogener Teig entstanden, kommt das Meersalz und die grob zerkleinerten Pecannüsse aus Schritt 1 hinzu und alles wird nochmal auf geringer Mixstufe homogen vermengt.
  5. Gib die Masse auf eine mit Backpapier ausgelegte Backform (Dicke je nach Wunsch) und drücke den Teig mit den Fingern zu deiner gewünschten Dicke platt. Bearbeite das Ganze zu einer rechteckigen Form mit glatten Rändern.
  6. Ab in den Kühlschrank für 3 bis 4 Stunden (oder ½ Stunde Gefrierschrank).

Für das Frosting
  1. Mixe alle Zutaten zu einer homogenen, cremigen Masse zusammen und streiche diese als zweite Schicht über die Brownies.
  2. Toppe alles mit den grobgehackten Pistazien und schneide die Masse in Brownie-Stückchen. Voilà!
Notiz
Werde kreativ und mixe nach eigenen Wünschen noch Trockenfrüchte, Kakaonibs oder Gewürze (wie Vanille oder Zimt) unter!

Am besten geniesst du die Brownies wenn sie ein wenig (im Kühlschrank) durchgezogen sind!

Guten Appetit!

4 Comments

  • Tina

    Antworten

    Hallo! Mit was für einem Mixer zerkleinert man denn die klebrigen Datteln am besten? Ich habe Weihnachten so Schokokugeln aus Datteln, Mandeln und Kakao gemacht und unser toller ESG Zauberstab kam echt an seine Grenzen. Es hat mich einen ganzen Tag mit regelmäßigen Abkühlphasen gekostet bis die Datteln eine homogene Masse bildeten.
    Sowohl deine Brownies als auch die Schokokugeln würde ich gerne (noch)mal machen, aber nicht mehr so.

    Januar 9, 2017 at 2:15 pm
    • Tina

      Antworten

      Hallo Vilia,

      Mittlerweile habe ich entdeckt, dass es funktioniert, wenn ich die Datteln eine Stunde in Wasser einweiche. Der ESG Zauberstab ist dann echt spitze.

      Januar 28, 2017 at 5:45 pm

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